Regenzeiten in Ostafrika: Das solltest du beachten

Rund um den Äquator gibt es nur zwei Arten von Jahreszeiten: feucht und trocken. Während der Trockenzeit heizt die Sonne direkt über dem Äquator die Erde so extrem auf, dass nur kalte Winde einen Wechsel des Wettertyps bewirken können. In Ostafrika gibt es in Regenwald-, Savannen-, Steppen- und sogar Wüstenklimata eine Regenzeit.

Monsun

Die Regenzeit wird ‘Monsun’ genannt, was auf Arabisch ‘Jahreszeit’ bedeutet. Die beiden Jahreszeiten werden durch tropische Winde bestimmt, die sechs Monate lang aus einer bestimmten Richtung (d.h. Südost oder Nordwest) wehen, um dann ihre Richtung um etwa 180° zu ändern und eine regelrechte “Temperaturwende” zu verursachen.

Die lange, feuchte Jahreszeit dauert in Kenia, Uganda und Äthiopien (nördlich und am Äquator) von März bis Juni. In Tansania (dicht südlich des Äquators) ist dies von Juni bis November der Fall. Dieser Kontrast ist darauf zurückzuführen, dass die Winde auf der Nord- und Südhalbkugel der Erde in entgegengesetzte Richtungen wehen.

Neugierig auf Kenia?

Geografie-Unterricht

Zeit für ein wenig Geographie: Wenn es in China und Russland Winter ist, kommt der Wind in Indien aufgrund der kalten Luftströmungen aus dem Osten. Die kalte Luft bewegt sich weiter und kühlt über dem Indischen Ozean noch stärker ab als über dem Land. Wenn der Wind auf das heiße Ostafrika trifft, verursacht dieser Temperaturunterschied starken Regen. Dieser Regen wird als Südost-Monsun bezeichnet. Wenn der Wind dreht, wird das Wetter von den Passatwinden beeinflusst und warme Saharaluft – und Sand – kommt zu uns. Es wird aufhören zu regnen und dann ist es Zeit für euch, eure Sonnencreme einzupacken und hierher zu kommen!

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