Beispielreise

Zurück zum Ende der Welt: Die wilde Südostroute Madagaskars

Highlights

Fährüberfahrten, rote Staubpisten, Lemuren, Chamäleons, tropische Strände, abgelegene Fischerdörfer, lokale Begegnungen, unberührte Natur, 4x4-Abenteuer, versteckte Buchten, Regenwald, Tierwelt, wilde Roadtrips und ein Gefühl wie am Ende der Welt.

Ort

Madagaskar

Budget

Ab 4000 € p.p. exkl. Flugtickets

Madagaskars ultimative Pionierroute: Von den Hochländern in den rauen Südosten

Wenn du an Madagaskar denkst, denkst du wahrscheinlich an die legendäre RN7. Und versteh uns nicht falsch: diese Route ist wahnsinnig. Aber für den Reisenden, der das echte Unbekannte sucht, abseits der ausgetretenen Pfade, gibt es eine Route, die so rau, pur und legendär ist, dass sich kaum ein anderer Reisender hierher verirrt. Wir waren hier auf Pionierreise und haben diese Wege selbst bezwungen, und wir konnten einfach nicht genug davon bekommen. Willkommen im Südosten, dies ist Madagaskar in seiner ungeschliffensten und reinsten Form.

Die Expedition startet im Schmelztiegel Antananarivo und dem vulkanischen Ampefy, um über die Hochländer von Antsirabe und Ambalavao Richtung Süden zu ziehen. Im Tsaranoro-Tal bist du komplett off-grid und in Ranomafana erspähst du die ersten Kattas (Ringelschwanzlemuren). Wo andere Reisende auf der bekannten RN7 weiterziehen, beginnt unser Abenteuer hier erst richtig: Wir biegen links ab, hinein in die Wildnis.

Vom belebten Küstenort Manakara verwandelt sich die Reise in eine ungezähmte Expedition. Hinter Vangaindrano endet der Asphalt endgültig und du tauschst die bewohnte Welt gegen tiefe Schlammpfade, rote Staubstraßen und das isolierte Dorfleven von Sandravinany. Der Roadtrip ist hier die coolste Aktivität des Tages. Die ultimative Feuertaufe wartet an den Flüssen: spannende Fährüberfahrten wobei die 4x4s auf klapprige Holzflöße manövriert werden, um das andere Ufer zu erreichen. Es ist aufregend, man lacht herzhaft mit den lokalen Bootsmännern und erlebt ein absolut echtes Abenteuer. Die Erlösung ist magisch, wenn du schließlich in das tropische Fort Dauphin einfährst, um mit einer Karaffe lokalem Rum und frischem Fisch zu feiern, dass du allen Elementen getrotzt hast. 

Wenn du uns fragst, wie du diese legendäre Route auf die raueste, purste und abenteuerlichste Weise erlebst: Lass die bekannte RN7 aus, steig in diesen 4x4 und umarme die Magie des Weges!

21 tage Madagaskar

Tag 1

Antananarivo

Willkommen auf Madagaskar! Sobald du in 'Tana' landest, wirst du direkt in diese bizarre afrikanische Hauptstadt geworfen; es ist ein herrlicher chaotischer Kulturschock. Die leuchtend grünen Reisfelder schreien Asien, die Gesichter wirken indonesisch, die steilen Gassen atmen europäischen Kolonialismus und plötzlich stehst du auf einer französischen Allee. Willkommen in einem bizarren Universum, in dem Kontinente kollidieren und verschmelzen. Wir holen die 4x4s ab, manövrieren durch die vielen engen Gassen und tauchen direkt in ein lokales Lokal ein, um auf die Expedition anzustoßen. Deine Reise auf dem achten Kontinent hat offiziell begonnen.

Tag 2 - 3

Ampefy

Wir lassen das Chaos der Stadt hinter uns und steuern die 4x4s Richtung Westen, ins vulkanische Ampefy. Das ist Madagaskar von seiner entspannten Seite: ein grünes Paradies voller Kraterseen, sprudelnder Kaltwassergeysire und tosender Wasserfälle. Wandere zum Gipfel des Ilot de la Vierge für einen epischen Blick über den glitzernden Itasy-See und lass dich danach in einem lokalen Restaurant mit frischem Fisch verwöhnen. Der perfekte, bodenständige Aufwärmort für das raue Werk.

Tag 4

Antsirabe

Du ziehst weiter in die zentralen Hochländer, über eine Straße, die sich an terrassierten Reisfeldern und tiefen Tälern entlangschlängelt. Antsirabe empfängt dich mit einer Farbexplosion: Hunderte bunte Pousse-Pousses (Rikschas) flitzen hier durch die Straßen. Dies ist die Stadt der Hardcore-Handwerker. Sieh hier, wie Zebu-Hörner in Kunst verwandelt und Edelsteine geschliffen werden. Gleich außerhalb der Stadt warten die tiefblauen, mysteriösen Kraterseen Tritriva und Andraikiba, eingeklemmt zwischen steilen Felswänden. Ein herrlich frischer Hochland-Vibe, bevor wir in die echte Wildnis eintauchen.

Tag 5

Ambalavao

Die Route führt weiter nach Süden und die Landschaft wird langsam rauer. Ambalavao ist das Tor zum Anjà Community Reserve, einem magischen Ort zwischen gigantischen Granitmonolithen. Das ist der absolute Place to be für die ikonischen Kattas (Ringelschwanzlemuren). Du stolperst hier over die flauschigen Lemuren, die wild durch die Zweige schwingen und dich neugierig beobachten. Das Coole ist, dass dieser Park vollständig von der Betsileo-Community betrieben wird; dein Eintrittsgeld geht direkt an das Dorf. Eine raue, aufrichtige Begegnung mit Madagaskars beroemdste Bewohnern.

Tag 6 - 7

Tsaranoro

Zeit, sich endgültig von der bewohnten Welt zu verabschieden. Das Tsaranoro-Tal ist ein legendäres, off-the-grid Paradies, dominiert von lotrechten, tausend Meter hohen Granitwänden, die wie aus dem König der Löwen wirken. Telefone gehen aus; hier gibt es null Empfang, aber maximale Atmosphäre. Klettere auf den Gipfel des Chameleon Peak für ein wahnsinniges 360-Grad-Panorama über das Tal. Danach setzt du dich zu unserem Freund Tuwavne zu einem lokalen Mittagessen und powerst dich bei einer legendären Partie staubigem Fußball mit den Einheimischen in der goldgelben Abendsonne komplett aus.

Tag 8 - 9

Ranomafana

Im weiten Regenwald von Ranomafana wird es erst richtig abenteuerlich, mit steilen Hügeln und einer reichen Biodiversität. Der Park ist berühmt als einziger Ort der Welt, an dem du den Goldenen Bambuslemuren in freier Wildbahn beobachten kannst. Zusammen mit deinem Guide gehst du auf eine Wanderung von 2 bis 6 Stunden. Der Soundtrack des Tages? Das Rufen der Lemuren hoch in den Bäumen, Vogelgesang aus allen Ecken und das Rascheln von Reptilien und Fröschen zwischen den Blättern. Mit etwas Glück entdeckst du eine der 12 Lemurenarten, die hier leben, oder vielleicht einen bunten Schmetterling, einen seltenen Vogel oder einen gut versteckten Frosch. Nicht umsonst steht Ranomafana seit 2007 auf der UNESCO-Welterbeliste. Es ist ein Tag voller purer Dschungel-Vibes und unerwarteter Begegnungen, mitten im Herzen von Madagaskar.

Tag 10

Manakara

Die Abfahrt von den Hochländern bringt dich nach Manakara, wo die frische Bergluft einer schwülen, tropischen Meeresbrise weicht. Dieser verschlafene Küstenort atmet eine nostalgische Atmosphäre mit vergangener kolonialer Pracht und bunten Pousse-Pousses (Rikschas), die das Straßenbild dominieren. Der Weg dorthin ist bereits ein Übergang an sich, maar einmal am Indischen Ozean angekommen, schmeckst du das echte, langsame Inselleben. Wandere über die alte Eisenbahnbrücke, schau zu, wie lokale Fischer ihre hölzernen Pirogen durch die Brandung führen, und genieße frischen Fisch mit den Füßen im Sand. Das ist der Startschuss für das große Südost-Abenteuer.

Tag 11

Vangaindrano

Von hier an endet der Asphalt und es beginnt das Madagaskar, in das sich nur wenige Reisende jemals begeben. Der Weg verwandelt sich ab hier in eine abenteuerliche Spur aus roter Erde, tiefen Schlaglöchern und Sandpisten. Vangaindrano selbst ist das raue Tor zum ungezähmten Süden. Du schlenderst hier über chaotische, belebte Märkte, zu denen Einheimische aus der ganzen Region strömen. Die Spannung steigt, denn ab hier bist du den Elementen und den legendären Flussüberquerungen komplett ausgeliefert. Ein herrlicher bodenständiger Übergangspunkt.

Tag 12

Sandravinany

Willkommen im Epizentrum des Offbeat-Abenteuers. Wenn es einen Ort gibt, der sich wie ein verstecktes Paradies anfühlt, dann ist es Sandravinany. Um hierher zu gelangen, überquerst du mehrere Flüsse auf Holzfähren. Du manövrierst den 4x4 auf die klapprigen Holzflöße, während die lokalen Bootsmänner dich lachend beobachten. In Sandravinany gehst du komplett off-the-grid, du findest hier gigantische, verlassene Sandstrände, die an dichte Küstenwälder und Süßwasserlagunen grenzen. Die Belohnung? Campen unter dem klarsten Sternenhimmel, den du je gesehen hast, mit dem Geräusch des Ozeans im Hintergrund und der intensiven Gastfreundschaft der Bewohner, die selten Reisende sehen. Das macht dies zu einem emotionalen und intensiv rauen Höhepunkt der Reise.

Tag 13 - 14

Fort Dauphin

Nach Tagen des Staubschluckens, des Zitterns auf Holzflößen und des Feststeckens im Schlamm taucht endlich die ultimative Belohnung auf: Fort Dauphin. Du fühlst dich, als würdest du am Ende der Welt ankommen. Die Landung in diesem tropischen Paradies, ingeklemd zwischen üppig grünen Bergen und dem azurblauen Ozean, is magisch. Die harte Expedition weicht sofort einer entspannten Surfvibe. Dies ist der ultimative Ort, um das Adrenalin zu senken, sich der Sonne hinzugeben und die Zähne in den allerfrischesten Hummer zu schlagen. Mit einem eiskalten THB in der Hand schaust du auf die Wellen und stellst fest: Wir haben es geschafft!

Tag 15 - 16

Antananarivo

Nach einem kurzen Inlandsflug bist du zurück in 'Tana', dem pulsierenden und bunten Chaos der Hauptstadt. Der Übergang von der flüsterstillen, off-the-grid Wildnis in diesen lebendigen Ameisenhaufen ist ein herrlicher Kulturschock. Nutze diese letzten zwei Tage, um durch die gigantischen Handwerksmärkte nach einzigartigen Souvenirs zu stöbern, ergattere die letzten lokalen Gewürze und Rum, und tauche noch einmal in die vielen gemütlichen Bars und Restaurants ein. Bei einem epischen Abschiedsessen blickst du auf eine legendäre Expedition zurück. Tana ist hektisch, staubig und intensiv charmant, der perfekte, unorthodoxe Abschluss einer unvergesslichen Reise.

Tag 17

Vertrek

Du hast es geschafft! Dein Abenteuer in Madagaskar ist vorbei. Von den neugierigen Lemuren over bizarre Felsformationen bis hin zu den abenteuerlichen Fährüberquerungen hat dir diese Route das Land von seiner einzigartigsten Seite gezeigt. Die vielen Begegnungen, die einzigartigen Landschaften und das Gefühl, weit weg von der Masse zu sein, werden noch eine Weile nachklingen. Danke, dass du mit Charlie’s Travels gereist bist. Bis zum nächsten Abenteuer!

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