Mit Respekt und sinnvoll: Entdecke sozial verantwortliches Reisen mit Charlie's Travels

Unsere Reisen gehen über Sightseeing hinaus; sie sind kulturelle Expeditionen. In diesem Artikel geben wir dir wichtige Tipps, wie du dich vor zwielichtigen Waisenhäusern und dem 'White Savior Syndrom' schützen kannst. Wir streben nach gleichwertigen Verbindungen und schaffen bedeutungsvolle Erinnerungen. Lies hier, wie wir das machen!

3 Säulen des nachhaltigen Reisens

Sozialverantwortliches Reisen: Was ist das?

Unser Schwerpunkt liegt auf dem gleichberechtigten Austausch zwischen den Kulturen. Unsere Reisen sind nicht nur Sightseeing-Trips, sondern echte kulturelle Expeditionen! Denn, seien wir ehrlich, ein Land zu erleben bedeutet auch, die Menschen vor Ort, ihre Normen, Werte und Traditionen kennenzulernen.

Sei daher immer respektvoll gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Lerne ihre Normen und Werte kennen und beuge ungewollten Missverständnissen vor. Denn während wir Europäer vielleicht sehr geradlinig sein können, ist das in Afrika nicht immer der Fall und manchmal auch nicht geschätzt. Kleide dich ordentlich und vermeide übermäßig aufreizende Kleidung. Verbreite Zuneigung und Respekt gegenüber den Menschen vor Ort, damit dein Erlebnis sowohl für dich als auch für die erstaunlichen Menschen, die du triffst, eine fantastische Erfahrung  wird!

Auch wichtig zu erwähnen...

Hüte dich vor der zweifelhaften Industrie, die sich um Waisenhäuser und Schulen rankt. Wenn du mit den einheimischen Menschen in Kontakt treten möchtest, entscheide dich für eine authentische Erfahrung, bei der niemand ausgebeutet wird. Bleib aufrichtig und schaffe wertvolle Erinnerungen, die dir und den Menschen vor Ort für immer in Erinnerung bleiben werden.

Was du tun kannst

Sozialverträgliches Reisen – das wollen wir doch alle, oder? Niemand wird glücklich, wenn er andere (unabsichtlich) verletzt. Aber manchmal bist du dir nicht sicher, wo du anfangen oder wie du bestimmte Dinge angehen sollst. Mit den folgenden Tipps kannst du bereits eine große Wirkung erzielen!

Besuche lieber keine Waisenhäuser oder Schulen

Als Reiseveranstalter werden wir oft gefragt, ob es möglich ist, während einer Reise ein Waisenhaus oder eine Schule zu besuchen. Es ist jedoch wichtig, beim Besuch von Waisenhäusern in Afrika vorsichtig zu sein. Der Waisenhaustourismus hat negative Auswirkungen, einschließlich ernsthafter Bindungsprobleme bei Kindern. Mit der Verlockung von Freiwilligen, die manchmal beträchtliche Summen für die Arbeit in einem Waisenhaus zahlen, und Spendern, die monatlich Geld pro Kind zahlen, sehen wir immer mehr Waisenhäuser, die dann oft unnötigerweise mit Kindern gefüllt sind. Mache da also bitte nicht mit!

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Sei nicht der 'weiße Retter'

Hast schon einmal vom sogenannten‘White Savior Syndrom‘ gehört? Das ist etwas, worunter viele weiße Menschen leiden – unbewusst und meist ungewollt. Das bedeutet, dass man nicht denken sollte, dass die Menschen in Afrika erbärmlich und hilflos sind und du der Einzige bist, der ihnen aus einer überlegenen Position heraus helfen kann. Es ist wichtig, das zu vermeiden und nach Gleichheit in der Interaktion zu streben. Wir informieren unsere Reisenden vor ihrer Reise darüber, um sicherzustellen, dass sie sich auf eine respektvolle Art und Weise auf den kulturellen Austausch einlassen.

Lies hier, was du sonst noch für sozial verantwortliches Reisen tun kannst

Was wir tun

Wir haben dir oben bereits erklärt, wie du sozialverantwortlich reisen kannst, aber wir sind uns auch bewusst, dass wir als Unternehmen eine wichtige Rolle spielen müssen. Im Folgenden erläutern wir kurz, was wir tun – oder bereits getan haben -, um unsere Reisen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.

Wir geben dir das richtige Angebot!

Wir machen diesen Austausch etwas einfacher, indem wir direkt mit lokalen Partnern zusammenarbeiten. Denk zum Beispiel an Gemeinschaften, die dich bei sich zu Hause aufnehmen oder eine Tour organisieren, bei der du zu geheimen Orten geführt wirst und alles über die Gegend erfährst. So erhältst du einen einzigartigen Einblick in das tägliche Leben der Einwohner des Landes, in dem du zu Gast bist.

Wir wollen ein wirkliches Erlebnis, keine inszenierte Show. Nein, hier geht es um echte Begegnungen zwischen zwei Welten. Und beim geselligen Beisammensein am Lagerfeuer können sich tiefgründige Gespräche ergeben, bei denen du auch deine eigene Kultur einbringen kannst.

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Ein Handbuch voller nützlicher Tipps und Orientierungshilfen

Wir möchten natürlich, dass sowohl du als auch unsere Partner vor Ort eine gute Zeit haben. Deshalb geben wir dir vor deiner Reise einige nützliche Verhaltensregeln mit auf den Weg. Unsere ‘Verhaltensrichtlinien’ sind voll mit cleveren Tipps & Tricks, die dir helfen können. Welche Kleidung solltest du zum Beispiel mitbringen und tragen, damit sich dein Gastgeber oder deine Gastgeberin rundum wohl fühlt?

Wir haben auch einen Trinkgeld-Guide zusammengestellt, eine praktische Liste, denn in Afrika ist Trinkgeld nicht nur eine faire Art, Geschäfte zu machen, sondern es wird auch sehr geschätzt. Natürlich freut sich jeder über ein Trinkgeld, aber in afrikanischen Ländern ist es oft ein wichtiger Teil des Einkommens. Wir sagen dir im Trinkgeldführer genau, was du deinem Fahrer oder Reiseleiter geben kannst.

Ethisches Reisen: Gemeinsam nach Verbindungen streben

Was für Reisende gilt, gilt auch für uns: Wir leben und arbeiten von einer privilegierten Position auf dem afrikanischen Kontinent aus und müssen diese verantwortungsvoll nutzen. Daher bemühen wir uns ständig, um jede Spur von weißer Überlegenheit in Afrika zu vermeiden, aber auch in unserem Privatleben achten wir genau darauf, was wir z.B. auf sozialen Medien posten. Außerdem versuchen wir, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu schaffen.

Aber auch in unserem eigenen Büro sorgen wir dafür, dass möglichst viele Stellen, mit einheimischen Kollegen besetzt werden. Die Multitalente hinter den Kulissen, die deine gesamte Reise mit hohem Anspruch organisieren? Das sind Afrikaner! Und so sorgen wir alle dafür, dass sich unsere unterschiedlichen Kulturen, Hintergründe, Normen und Werte gegenseitig bereichern und uns näher zusammenbringen können!

Wie der Schriftsteller und Journalist Eduardo Galeano einmal sagte: “Ich glaube nicht an Wohltätigkeit.” “Ich glaube an Solidarität.” “Wohltätigkeit ist wie eine Einbahnstraße, von oben nach unten.” “Solidarität ist Gleichheit, sie respektiert den anderen.”

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